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Dienstag, 24. August 2010
Fairtrade Baumwolle

Die Kennzeichnungen der Fairtrade Produkte dienen dem Verbraucherschutz und sollen sicherstellen, dass das angebotene Produkt auch wirklich ein Fairtrade Produkt ist. Es ist allerdings darauf zu achten, welches Zertifikat von welcher Organisation auf den Fairtrade Textilien abgebildet ist. Einige Organisationen sind nicht unabhängig oder vertreten eigene Interessen.
Bei Produkten, die dezidiert mit dem „Fairtrade-Label“ gekennzeichnet sind, kann man sich darauf verlassen, dass sie wirklich fair gehandelte Baumwolle beinhalten (vgl. www.fairtrade-baumwolle.de).

Produkte aus Fairtrade Baumwolle wurden erstmals im Jahr 2005 in Frankreich, Großbritan-nien, der Schweiz und auch in Österreich angeboten (vgl. www.fairtrade.at). Die größten An-bauländer für Fairtrade Baumwolle sind China, die USA und Indien, gefolgt von Pakistan, Usbekistan, der Türkei und Australien. Diese sieben Länder produzieren rund 75 Prozent der gesamten Weltproduktion (vgl. www.fairtrade-baumwolle.de).

Probleme bei konventioneller Baumwollproduktion
Baumwolle wird nicht an der Börse gehandelt, deshalb sind die Preise von Land zu Land unterschiedlich und hängen stark von der Qualität der Baumwolle ab. Durch die Subventionen der Industrieländer, allen voran die USA, kommt es zur Senkung der Baumwollpreise und die Kleinbauern und –bäuerinnen sind gezwungen, ihre Ernte zu Dumpingpreisen zu verkaufen, die die Produktions- und Lebenskosten nicht decken (vgl. www.fairtrade.at).
Außerdem ist Baumwolle, die am stärksten von Agrochemikalien abhängige Kulturpflanze. Obwohl nur 2,4% der weltweiten landwirtschaftlichen Nutzfläche für den Baumwollanbau genutzt wird, ist die derzeitige Produktionsweise für 25% des weltweiten Insektizid- und für 10% des Pestizideinsatzes verantwortlich (vgl. www.fairtrade.at). Die World Health Organisation (WHO) schätzt, dass jedes Jahr ca. 20.000 Menschen an den Folgen von Pestizidvergiftungen sterben (vgl. www.fairtrade.at).

Die Baumwollpflanze benötigt darüber hinaus erhebliche Mengen an Wasser, das naturgemäß an anderer Stelle fehlt. Um ein Kilo Baumwollfasern ernten zu können, werden ca. 18 Tonnen Wasser verbraucht. Etwa drei Viertel der Anbaugebiete verfügen nicht über ausreichend Niederschlag und müssen daher künstlich bewässert werden (vgl. www.die-virtuelle.com).
Überdies beeinflusst in den Entwicklungsländern der staatlich geförderte und geforderte An-bau von Baumwolle die Fruchtfolge erheblich, sodass viele Bauern nicht mehr als Selbstver-sorger leben können, weil die Anbaufläche komplett von Baumwollpflanzen eingenommen wird (vgl. www.fairtrade-baumwolle.de).
Durch all diese Probleme haben sich sehr viele Kleinbauern hoch verschuldet und deshalb ist die Selbstmordrate in diesem Bereich äußerst hoch (vgl. www.fairtrade-baumwolle.de).

Verbesserungen durch fair gehandelte Baumwolle
Bei fair gehandelter Baumwolle werden den ProduzentInnen feste Mindestpreise gezahlt, die die Produktionskosten decken und die Lebens- und Arbeitsbedingungen deutlich verbessern. Sie erhalten einen vorher vereinbarten Preis, der über dem vergleichbaren Preis in der Region liegt und der das finanzielle Risiko deutlich vermindert. Zusätzlich wird eine Fairtrade-Prämie bezahlt, die zur Finanzierung sozialer Projekte eingesetzt wird (Schulen für die Kinder der BaumwollpflückerInnen, Verbesserung der ärztlichen Versorgung…).
Viele Fairtrade-Partner stellen auf den Anbau von Baumwolle nach ökologischen Richtlinien um, was sich positiv auf die Umwelt, sowie die Gesundheit der Bauern auswirkt (kein Einsatz mehr von Pestiziden und Herbiziden) (vgl. www.fairtrade-baumwolle.de).
Außerdem ist Kinderarbeit verboten, was zu einem höheren Bildungsniveau führt. Frauen sind beim Fairtrade Baumwollanbau gleichberechtigt und dürfen nicht diskriminiert werden. Die Bezahlung geht direkt an die Frauen, die beteiligt sind und nicht an deren Ehemänner (vgl. www.faitrade-baumwolle.de).
Auch alle anderen HerstellerInnen innerhalb der Produktionskette von Textilien, wie Spinnereien, Webereien oder Konfektionäre müssen sich an soziale Standards halten. Sie verpflichten sich mit einer Absichtserklärung um die Konventionen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) einzuhalten (vgl. www.fairtrade.at).

HARRYSON Businesswear ist stolz darauf Produkte anbieten zu können, die aus Fairtrade Baumwolle hergestellt wurden.
Informieren Sie sich gleich über die Produkte der „Switcher“ und „Whale“ Linie unter
http://www.harryson.com/produkte/casualwear/harryoncasualwearwhale2010/index.html
http://www.harryson.com/produkte/casualwear/harrysoncasualwearswitcher2010/index.html

Dienstag, 24. August 2010
Premium-Fil-à-Fil

Fil-à-Fil ist die französische Variante der Popeline und steht für „Faden an Faden“. Bei der Herstellung dieses Stoffs werden verschiedenfarbige Zwirne als Kett- und Schussfaden ver-woben (www.dresscode-creative.at). Wenn der Farbwechsel in der Kette vorgenommen wird, entstehen kleinere Punkte als beim Wechsel im Schuss. Dadurch entsteht eine leicht diagonal verlaufende Treppchenstruktur, die aus der Entfernung trotzdem unifarben wirkt. Fil-à-Fil-Stoff wirkt jedoch lebhafter als ein stückgefärbtes Unigewebe. Durch den Wechsel der hellen und dunklen Garne verzeiht das Fil-à-Fil-Gewebe kleine Flecken deutlich leichter (vgl. www.cove.de).
Früher nannte man dieses durchaus beliebte Muster auch „Pfeffer und Salz“, weil abwech-selnd weiße und schwarze Garne verwoben wurden.

Vorteile
• besonders bügelleicht
• leichter Stoff, daher sehr angenehm auf der Haut zu tragen und passend für alle Jahres-zeiten
• wenig fleckenanfällig
• interessantere Optik als unifarbenes Gewebe

Die Premium-Fil-à-Fil-Blusen und –Hemden (Nicole und Stanley) von HARRYSON Businesswear sind in edlen und klassischen Blautönen, Anthrazit und Weiß erhältlich. Die Hemden und Blusen zeichnen sich dadurch aus, dass sie sehr leicht und traumhaft zu tragen sind. Durch diese spezielle Leichtigkeit ist das Premium-Fil-à-Fil-Hemd bzw. die Bluse perfekt für den Messeauftritt.

http://www.harryson.com/produkte/businesswear/40/index.html

Mittwoch, 28. Juli 2010
Quantis – Sustainability counts

Eine der größten Herausforderungen für Unternehmen ist heutzutage herauszufinden, wie man Innovationen tätigt, arbeitet und wächst in einer Welt in der Nachhaltigkeit bereits zum guten Ton gehört. Quantis bietet Lösungen für Unternehmen und Organisationen an, die sozial- und umweltverantwortlich sind. Sie helfen nachhaltig denkenden Unternehmen Lebenszyklusstudien durchzuführen, beraten sie und bieten eine spezielle Software (Green-e) an (vgl. www.quantis-intl.com).

Quantis wurde im Jahr 2009 gegründet, nachdem sich Swiss Ecointesys – Life Cycle Systems (ein Spin-Off der polytechnischen Schule in Laussane) und ein Beratungsteam der kanadischen Universität in Montreal (Research Center for the Life Cycle of Products, Processes and Services) zusammenschlossen. Dadurch, dass Quantis aus einem Spin-Off zwei großer Ingenieurschulen entstanden ist, können sie davon profitieren, die besten Experten im Bereich „Life Cycle Assessment“ zu beschäftigen. Durch den direkten Universitätszugriff profitieren sie klarerweise von der Forschung (vgl. www.quanits-intl.com).

Quantis wurde gegründet um Unternehmen und Regierungen auf der ganzen Welt mit Werkzeugen, Beratungen und Wissen auszustatten, um Nachhaltigkeit zu erreichen indem sie ihren Lebenszyklus meistern und Umwelteinflüsse reduzieren können (vgl. www.quanits-intl.com).
Quantis ist in der Schweiz, Frankreich, den USA und Kanada vertreten, was die Organisation zu einem der Weltmarktführer im Bereich Lebenszyklusanalysen macht (vgl. www.quanits-intl.com).

Neben ihrem Hauptgeschäft, den Lebenszyklusanalysen, beschäftigt sich Quantis auch noch mit Karbon Footprints, Wasser Footprints und Ecodesign (vgl. www.quantis-intl.com).

Was genau versteht man unter einer Lebenszyklusanalyse?
Eine Lebenszyklusanalyse identifiziert Chancen und Risiken eines Produkts, Prozesses oder einer Technologie von der Rohstoffentnahme bis zur Entsorgung. Es werden alle Typen von Umwelteinflüssen in allen Produktlebenszyklen evaluiert. Eine Lebenszyklusanalyse ist der vertrauenswürdigste und am meisten akzeptierte Weg den kompletten Umwelteinfluss von Produkten oder Dienstleistungen während ihres gesamten Lebenszykluses zu messen. Die Lebenszyklusanalyse erleichtert es somit die Resultate Shareholdern, Kunden, Mitarbeitern, Händlern, der Regierung, dem Markt,… zu kommunizieren (vgl. www.quantis-intl.com).

HARRYSON Businesswear ist stolz darauf Produkte anbieten zu können, die unter den Richtlinien von Quantis produziert wurden. Die Firma Switcher mit ihren Marken „Switcher“ und „Whale“ analysiert in enger Zusammenarbeit mit Quantis den Wasserverbrauch während des gesamten Produktions- und Lebenszyklusses einer Reihe von Produkten.
Informieren Sie sich gleich über die Produkte der „Switcher“ und „Whale“ Linie unter
http://www.harryson.com/produkte/casualwear/harryoncasualwearwhale2010/index.html
http://www.harryson.com/produkte/casualwear/harrysoncasualwearswitcher2010/index.html

Mittwoch, 28. Juli 2010
Werbeartikel aus umweltfreundlichen Materialien

In den Köpfen vieler Menschen wächst das Bewusstsein für die Umwelt. Einigen ist der Schutz der Umwelt so wichtig, dass sie selbst Abstriche machen, um eine weitere Umweltverschmutzung zu vermeiden. Doch nicht nur jeder Einzelne kann seinen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Gerade als Unternehmen hat man eine große Verantwortung und auch eine Vorbildfunktion. Kunden wissen daher zu schätzen, wenn man umweltfreundliche Werbemittel einsetzt.

In unserem Sortiment aus umweltfreundlichen Werbeartikeln ist bestimmt etwas für Sie dabei. Warum nicht mal Taschen aus Bambus-Wolle oder Stifte aus recyceltem Papier oder Kunststoff verschenken? Gehen Sie mit dem Trend und denken Sie nachhaltig bei der Auswahl der Werbeartikel. Hier einige Beispiele aus unserem Sortiment:
• Taschen & Textilien
Wir bieten Ihnen eine große Auswahl an Taschen & Textilien aus nachhaltigem Material, die auch komplett nach Ihren Wünschen designt werden kann. Somit müssen Ihre Werbeartikel trotz des Umwelt-Gedankens nicht an Attraktivität einbüßen. Die Materialien beginnen bei recyceltem Polyester und Papier, über Biobaumwolle bis hin zu Bambus-, Mais-Wolle und Jute.
• USB-Sticks aus recyceltem Karton
• Solarartikel
Nutzen Sie doch die Sonne als Energiespender mit unseren Solar-Werbeartikeln! Neben Solar-Taschenlampen, Solar-Uhren und Solar-Linealen bieten wir Ihnen auch Solar-Radios und Solar-Ladegeräte für Handys und Batterien an.
• Wasserbetriebene Artikel
Werbeartikel, die mithilfe von Wasserkraft betrieben werden, setzen ganz neue Standards. Für unsere wasserbetriebenen Uhren und Taschenrechner sind keine Batterien mehr erforderlich.
• Dynamoartikel
Die von uns angebotenen Leuchten, werden anhand eines Dynamos betrieben.
• Stifte
Unsere Umwelt-Kugelschreiber sind aus nachhaltigen Rohstoffen, wie Mais und recyceltem Kunststoff hergestellt. Diese Stifte sind ganz oder zum größten Teil biologisch abbaubar.

Hier finden Sie den gesamten Katalog:
http://www.my-catalog.at/E124324

Mittwoch, 28. Juli 2010
ÖAMTC WIEN, NIEDERÖSTERREICH und BURGENLAND trägt HARRYSON

ZIELSETZUNG
Hochqualitative Neuausstattung der Shop-MitarbeiterInnen in eigenem Design in Form von Dienstkleidung.

ZUR FIRMA
Der Österreichische Automobil-, Motorrad- und Touring Club (ÖAMTC) ist der größter Autofahrerclub Österreichs. Das Motto „Der Mensch im Mittelpunkt“ nimmt für den Club einen hohen Stellenwert ein.
Facts:
ÖAMTC Wien, Niederösterreich und Burgenland
Mitglieder: 781.500
Stützpunkte/Reisebüros : 42
Kundenkontakte pro Jahr: rund 1,2 Millionen
Mitarbeiter: 1.486 (Clubservice, Technische Dienste, Tochterbetriebe)

UMSETZUNG
Bei der Realisierung des Projektes übernahm HARRYSON Businesswear als full service provider die Kollektionsplanung, die Produktion, die Veredelung sowie die Distribution und Lagerung der Ware. Dabei wurde großer Wert auf gute Qualität und Verarbeitung, ein neues, eigenes Design und Pflegeleichtigkeit gelegt. HARRYSON Businesswear ist bemüht darum einen hohen Anteil der Herstellung und Wertschöpfung in Österreich zu halten – Made in Austria. Alle Teile der Kollektion werden speziell nach Kundenwunsch angefertigt. Die Kollektion umfasst neben Anzügen und Kostümen auch Hemden, Blusen, Schals und Tücher in ÖAMTC-Design.

Ing. Wolfgang Zemlicka
Leitung der Technischen Dienste für Wien, Niederösterreich und Burgenland
„HARRYSON Businesswear hat uns bei der Umsetzung unserer Vorhaben als exklusiver Servicepartner professionell beraten und tatkräftig unterstützt. Durch diese Zusammenarbeit wurde es uns ermöglicht, unsere gesamten Shop-MitarbeiterInnen einheitlich und mit hochqualitativer Kleidung auszustatten. Das Corporate Design findet sich in der Bekleidung der gesamten Shop-MitarbeiterInnen wieder. Die Qualität der Kleidung und die perfekte Organisation des Projektes überzeugen uns, weiter mit HARRYSON Businesswear zusammenzuarbeiten.“

Mittwoch, 28. Juli 2010
Baumwollpreise auf Rekordniveau

Bei Getreide, Kaffee und selbstverständlich auch bei Öl haben wir uns längst daran gewöhnt: Mal geht der Preis nach oben, mal nach unten, je nachdem, wie groß das Angebot gerade ist, wie groß der Bedarf ist und was Spekulanten gerade so treiben. Bei Baumwolle, ist das jedoch neu. Aber weil auf dem Baumwollmarkt dieselben Speiregeln herrschen wie bei jedem anderen Rohstoff, stehen auch dort Preisschwankungen bevor. Nachdem der Bedarf stets höher war als das Angebot, ist der Preis für Baumwolle in den vergangenen Monaten rasant in die Höhe geschossen (vgl. diepresse.com).

Nach Angaben der Bremer Baumwollbörse lag die Ernte in der Saison 2009/2010 mit rund 22 Mio. Tonnen 5 Prozent unter dem Volumen der Vorsaison (1. August bis 31. Juli), wohingegen die Nachfrage um ca. 6 Prozent gestiegen ist. Der Preis stieg von 52,6 US-Cent pro Pfund im März 2009 auf 85,55 US-Cent pro Pfund Ende Februar 2010. „Der Preis ist fest und wird tendenziell auf der Höhe bleiben“ sagen Baumwollhändler. Neben dem steigenden Baumwollverbrauch hat der Rückgang der Lagerbestände den Preis nach oben getrieben (vgl. www.swp.de).

Größte Baumwollproduzenten nach Angaben der Börse (vgl. www.swp.de):
1. China mit einer Ernte von rund 6,8 Mio. Tonnen
2. Indien mit 5,1 Mio. Tonnen
3. USA mit 2,7 Mio. Tonnen
In den drei Ländern zusammen wird etwa zwei Drittel der gesamten Baumwolle gepflanzt (vgl. www.swp.de).

Gründe für den Preisanstieg (vgl. diepresse.com; www.tvu.de):
• Die Ernte dürfte die schwächste seit fast 15 Jahren werden
o Der Hauptgrund dafür ist, dass es schwere Schneefälle in der chinesischen Region Xinjiang Uyghur, dem Hauptanbaugebiet von Baumwolle, gegeben hat.
o Auch der klimatische Wandel (häufigere Dürreperioden, starke Frosteinfälle oder Überschwemmungen) führt zu weniger Ertrag pro Flächeneinheit. Effizientere BioTech-Saaten fehlen (zb Schutz gegen Insektenbefall).
• Lieferengpässe & schwindende Baumwoll-Lagerbestände
o Der Baumwollpreis ist von 1995 bis 2001 von mehr als einem Dollar auf weniger als 30 Cent gesunken. Während dieser Zeit sind zahlreiche Farmer auf andere, lukrativere Pflanzen umgestiegen.
o Ein weiterer Grund für die Flächenreduktion (allein China -13%) sind die steigenden Energie- (ca. 60% in 2 Jahren) und Transportkosten (aufgrund der hohen Anfrage sind die Seefrachten um bis zu 130% gestiegen).
o Die Lohnkosten erhöhten sich um weitere 11%, nachdem sie in der Vorsaison bereits um 7% gestiegen sind. Es ist schwer, qualifiziertes Personal zu finden.
o Außerdem werden konkurrierenden Saaten (Mais, Soja) subventioniert und die Verkaufspreise steigen.
• Baumwollmarkt der Börse
o Am Baumwollmarkt der New Yorker Börse wird der steil nach oben weisende Kurs der Baumwolle durch den derzeit äußerst schwachen Euro verstärkt.
• Stetig wachsende Nachfrage
o Die Angebotslücke beträgt zurzeit rund 14,5 Prozent (rund 3,2 Millionen Tonnen).
o Der Lebensstandard in China ist durch die schnell vollzogene Industrialisierung in einem raschen Tempo gestiegen und somit auch die Nachfrage nach Gütern. Mehr als 40 Prozent der Weltnachfrage nach Baumwolle wird in China verzeichnet.

Die Situation in den einzelnen Ländern
China
Die chinesische Textilindustrie ist der größte Baumwollabnehmer der Welt, produzieren dort doch die Lieferanten der internationalen Textilkonzerne (vgl. diepresse.com). China kauft weltweit Rohbaumwolle und Baumwollgarn zu, um seinen Mehrbedarf zu decken (Angebotslücke von 35%). 60% der indischen Baumwolle ging nach China. Der unermessliche Bedarf Chinas ist einer der Hauptgründe für die steigenden Baumwollpreise (vgl. www.tvu.de).
Indien
Indien hat normalerweise einen Rohbaumwollüberschuss. Durch die starke Binnennachfrage und die Einkaufspolitik Chinas ist inzwischen ein Mangel entstanden. Anfang April 2010 sind die Exportsubventionen für Garne gestrichen worden. Mitte April gab es dann ein Exportver-bot für Rohbaumwolle und Baumwollabfälle, das Mitte Mai wieder gelockert wurde (vgl. www.tvu.de).
In Indien hatten die schlechten Ernten dramatische Folgen: Innerhalb von zehn Tagen haben sich Ende März in der zentralindischen Region Vidarbha mehr als 30 Baumwollbauern das Leben genommen. Die meisten der Landwirte waren angesichts enormer Ausgaben für Saatgut hoch verschuldet und hätten aufgrund der Ernteausfälle keinen Ausweg aus der Krise mehr gesehen (vgl. diepresse.com).
Pakistan & Syrien
Pakistan benötigt mehr Baumwolle als im Land angebaut wird. Im Jänner 2010 wurden die Baumwollgarnexporte deshalb begrenzt und im April weiter eingeschränkt auf 35.000 Tonnen (vgl. www.tvu.de).
In Syrien ist die Baumwollindustrie staatlich gelenkt. Hier besteht ein großer Bedarf im Binnenmarkt und die Handelsvoraussetzungen sind für das Nachbarland Türkei günstiger als für europäische Länder. Die Spinnereien sind über Monate ausgebucht und können keine Preis- und Lieferzusagen machen (vgl. www.tvu.de).

Ausblick - Es ist mit weiteren Steigerungen der Baumwollpreise zu rechnen
Der Bedarf an Baumwolle wird in dieser und der nächsten Saison das Angebot übersteigen. Die Erweiterung der Agrarflächen ist nur möglich, wenn es sich gegen konkurrierende Produkte wie Soja oder Mais lohnt. Da die Produktionskosten stark gestiegen sind, heben sie die Garnpreise konstant auf ein höheres Level. China und Indien sind mit insgesamt 2,5 Milliarden Konsumenten bestimmend für den wachsenden Bedarf. Beide Länder stehen erst am Anfang ihrer industriellen Entwicklung. Langfristig wird aufgrund der generellen Verknappung auch der Preis der synthetischen Fasern steigen (vgl. www.tvu.de).

Mittwoch, 7. Juli 2010
Corporate Fashion - Textile Identität

Berufsbekleidung war seit ewigen Zeiten ein optisches Signal für die Zugehörigkeit zu einer Berufsgruppe wir Ärzte, Krankenschwestern, Rauchfangkehrer oder Bäcker. Die Schweizer Garde im Vatikanstaat ist wohl das berühmteste Beispiel von Corporate Fashion. Arbeitsbekleidung heute, ist auf das Corporate Design abgestimmt und komplettiert das optische Auftreten eines Unternehmens als Teil eines abgestimmten Gesamtpakets (vgl. wetzlmayr.at).

Das Wort corporate leitet sich aus dem Lateinischen ab und bedeutet „to form into a body“ (vgl. Jewell/Abate, 2001, S. 384). Demnach ist Corporate Fashion eine Kleidung, deren Träger aus einer heterogenen Menge zu einem Körper geformt werden (vgl. Henkel, 2007, S. 91).

Im Alltag begegnen wir Corporate Fashion nun immer häufiger. Vereinheitlichte Bekleidungsformen sind nicht nur bei Restaurant- und Hotelketten, Airlines und Paketzustellern zu sehen, sondern inzwischen auch in Kaufhäusern, Fitnessstudios, Friseursalons,… Dieses gesteigerte Interesse und die erhöhte Bereitschaft zum Tragen einer Uniform, lässt sich anhand von Studien erklären, die herausgefunden haben, dass Berufsbekleidung einen neuen „Konjunkturimpuls“ setzt, bei dem eine erfreuliche Nachfragesteigerung verzeichnet wird (vgl. Henkel, 2007, S.89).

Was sollte Sie dazu bewegen auch eine Berufsbekleidung einzuführen?
• Wenn Mitarbeiter eines Unternehmens im Außenkontakt stehen, kann ein einheitlicher Auftritt die Prägung des Publikums mit der Marke wesentlich erhöhen. Kaum ein äußeres Zeichen trägt mehr zur Imagebildung bei als die Kleidung. Verschiedenste Eigenschaften, wie Verlässlichkeit, Sauberkeit, Coolness, Seriosität,… können von der Berufsbekleidung abgelesen werden (vgl. wetzlmayr.at). Somit kann Corporate Fashion als ein wichtiges Marketingtool gesehen werden und den Wiedererkennungswert erhöhen.
• Alle Mitarbeiter können sofort als eine Einheit erkannt werden, an die man sich wenden kann, was gerade auf Messen, aber auch in Shops von großem Vorteil ist. Wenn ein Unternehmen auf einer Messe mit mehreren Mitarbeitern vertreten ist, ist es für den Besucher relativ schwer zu erkennen, wer zu welchem Unternehmen gehört. Durch die Corporate Fashion wird das Finden eines Ansprechpartners um einiges erleichtert (vgl. www.misterinfo.de).
• Das Tragen einer einheitlichen Uniform stärkt das Gefühl der Zusammengehörigkeit bei den Mitarbeitern (vgl. www.misterinfo.de). Es gibt eine kollektive Identität, die den Mitarbeitern gemeinsame Überzeugungen, Werte, Normen und Symbole bietet. Somit wird bei den Mitarbeitern eine emotionale Bindung und neue Arbeitsmotivation hervorgerufen (vgl. Henkel, 2007, S. 91).
• Eine Uniform kann auch dazu beitragen, dass die Mitarbeiter schneller den Weg in die Arbeit finden, weil das Privatleben nicht nahtlos in die Arbeit übergeht, sondern durch das Umziehen deutlich getrennt wird (vgl. www.misterinfo.de).
• Corporate Fashion macht verschiedene Mitarbeiter einander gleich. Es gibt keine gravierenden Unterschiede zwischen normalen Arbeiter und Vorgesetztem, sodass sich Arbeiter wohler und nicht „beobachtet“ fühlen können (vgl. www.misterinfo.de). Dadurch wird auch der Umgang mit Kunden erleichtert und Konflikte mit dem Management werden reduziert. Da jeder unterschiedliche Vorstellungen davon hat, welche Kleidung am Arbeitsplatz angemessen ist, werden durch die Uniformierung Streitereien vermieden (vgl. Henkel, 2007, S. 95).
• Eine Erleichterung für die Mitarbeiter gibt es auch auf finanzieller Seite durch den geringeren Bedarf an privater Kleidung (vgl. Henkel, 2007, S. 95).

HARRYSON Businesswear ist darauf spezialisiert mit Unternehmen eine Textile Identität zu entwickeln und ihnen damit einen klaren Wettbewerbsvorteil zu verschaffen.
http://www.harryson.com/service/textileidentitaet/index.html

Mittwoch, 7. Juli 2010
C+C Pfeiffer Vertrieb

ZIELSETZUNG
Professioneller und einheitlicher Firmenauftritt der österreichischen Vertriebsmannschaft.

UMSETZUNG
Unter Berücksichtigung der Kundenanforderungen hinsichtlich der textilen Eigenschaften „bequem, langlebig, qualitativ hochwertig sowie langjährige Verfügbarkeit“ – wurde eine auf den Kunden C+C Pfeiffer individuell konzipierte Oberbekleidungslinie realisiert. HARRYSON Businesswear kleidet die Vertriebsmannschaft von C+C Pfeiffer mit Herrenanzügen und Damenkostümen ein und übernimmt für den Kunden die Distribution der Artikel.

ZUR FIRMA
Alles für Österreichs Gastronomie, Hotellerie und Einzelhandel aus einer Hand. Kontinuierlich optimiert und regelmäßig mit frischen und innovativen Ideen angereichert.
Facts:
Gründungsjahr: 1862
Standorte: 7
Mitarbeiter: 955
Umsatz: 2007/2008 286.467.000,-

Mag. Petra Andexlinger
Personalentwicklung

„Mit dem Know-how und der Unterstützung von HARRYSON Businesswear ist es uns gelungen, unsere Professionalität im Auftritt unserer MitarbeiterInnen widerzuspiegeln. Neben der ausgezeichneten Produktqualität von HARRYSON Businesswear hat uns vor allem das Service unseres Partners überzeugt. Von der Konzeption, Bemusterung über die Fertigung bis hin zur Distribution der Anzüge und Kostüme steht uns HARRYSON Businesswear als full service provider zur Seite. Dadurch hatten und haben wir einen minimalen internen Aufwand bei der Implementierung unseres neuen textilen Vertriebsauftritts.“

Dienstag, 6. Juli 2010
Elastan - Lycra

Elastan ist eine äußerst dehnbare Kunstfaser. Sie ähnelt Gummi, hat aber eine höhere Festigkeit und ist haltbarer. Jede Faser des Elastans besteht aus vielen einzelnen ihrer Art, die durch ihre eigene natürliche Klebrigkeit aneinander haften.
Die ersten Fasern aus Elastan kamen 1959 als Fibre K auf den Markt, nachdem der amerikanische Chemiekonzern DuPont ein Verfahren zur großtechnischen Herstellung entwickelte. Dieses verklebte Multifilamentgarn aus Polyurethan wurde ab 1962 in großen Mengen unter dem Markennamen Lycra vertrieben.
Lycra ist heute somit ein geschützter Markenname für Elastanfasern der Firma DuPont. Es ist wichtig zu wissen, dass nicht alles, was elastisch ist, die Faser Lycra enthält. Auch nicht alle Elastan- bzw. Spandex- Faserprodukte bieten qualitativ hochwertige Dehnfähigkeit und, was noch wichtiger ist, die ausgezeichnete Rücksprungleistung der Faser Lycra, damit die Form der Modelle länger beibehalten bleibt (vgl. www.lycra.com).
Elastan (Lycra) wird vor allem für Bekleidung verwendet, die sehr elastisch oder passgenau sein muss. Aus Gründen des Tragekomforts wird es aber immer mit anderen Fasertypen gemischt.

Aufbau
Elastan (Lycra) besteht aus Polyurethan und Polyethylenglykol. Das Urethan bildet steife, gestreckte Abschnitte, die sich längs zueinander anlagern und somit den Zusammenhalt der Faser ermöglichen. Die gummiartigen Polyalkoholblöcke sind dagegen stark zusammengeknäult, können aber leicht gestreckt werden. Durch diese Kombination aus steifen und elastischen Blöcken wird die äußerst hohe Dehnbarkeit von mehr als 700% erreicht.

Vorteile
• perfekte Passform durch dauerhafte Elastizität ohne Ausleiern
• beste Pflegeeigenschaften - die Ware muss nach dem Waschen nur ganz einfach wieder in Form gezogen werden
• angenehmer Tragekomfort

Alle Anzüge und Kostüme (auch in Tracht) von HARRYSON Businesswear beinhalten Lycra-Fasern. Somit sind alle Vorteile auch bei diesen Anzügen und Kostümen gewährleistet.
http://www.harryson.com/produkte/businesswear/10/index.html
http://www.harryson.com/produkte/businesswear/15/index.html

Dienstag, 6. Juli 2010
SA 8000 Gütesiegel

Der Social Accountability Standard 8000 (SA8000) ist der erste weltweit zertifizierbare Standard für die sozial verantwortliche Unternehmensführung. Er kontrolliert und setzt soziale Mindeststandards in Produktionsbetrieben um. SA8000 basiert auf der internationalen Menschenrechtskonvention und ausgesuchten Artikeln der Internationalen Arbeitsorganisation IAO (vgl. www.osec.ch).

Der SA8000 wurde im Jahr 1997 von der Social Accountability International (SAI), einem Forum von Gewerkschaften, Menschenrechtsgruppen, Produzenten, Verkäufern, Wirtschaftsprüfern und –beratern sowie Wissenschaftlern, gemeinsam ausgearbeitet. SA8000 ist nicht auf bestimmte Branchen beschränkt und die Zertifizierung ist weltweit möglich. Zurzeit gibt es zertifizierte Betriebe in 67 Ländern. Über drei Viertel aller zertifizierten Betriebe befinden sich in Italien, Indien, China und Brasilien. Das Siegel gilt immer für drei Jahre und muss rechtzeitig durch eine weitere Kontrolle erneuert werden. Auch die Aberkennung des Siegels ist möglich (vgl. www.aktiv-gegen-kinderarbeit.de).

SA8000 umfasst neun Themenbereiche (vgl. www.osec.ch):
• Kinderarbeit ist nicht erlaubt (Personen unter dem 15. Lebensjahr, es sei denn es gibt lokale Gesetze, die Ausnahmen festlegen)
• Zwangsarbeit ist nicht erlaubt
• Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz müssen gewährleistet sein
• Organisationsfreiheit und das Recht auf kollektive Verhandlungen müssen garantiert sein
• Diskriminierung ist nicht erlaubt
• Strafmaßnahmen sind nicht erlaubt
• Arbeitszeit darf wöchentlich 48 Stunden nicht überschreiten, zusätzlich sind wöchentlich maximal 12 Überstunden auf freiwilliger Basis zugestanden
• Garantie von existenzsichernden Löhnen
• Managementsysteme müssen die Einhaltung der Bedingungen effizient garantieren

HARRYSON Businesswear ist stolz darauf Produkte anbieten zu können, die mit dem SA8000 Gütesiegel ausgezeichnet sind. Die Firma Switcher mit ihren Marken „Switcher“ und „Whale“ sind mit „Respect Inside“ ein Unikum unter den Bekleidungsunternehmen. Die Firmenstrategie mit einer Fokussierung auf Corporate Responsibility ermöglicht es ökologisch und fair zu produzieren.
Informieren Sie sich gleich über die Produkte der „Switcher“ und „Whale“ Linie unter
http://www.harryson.com/produkte/casualwear/harryoncasualwearwhale2010/index.html
http://www.harryson.com/produkte/casualwear/harrysoncasualwearswitcher2010/index.html

Mittwoch, 9. Juni 2010
Softshell

Softshell-Jacken haben sich in den letzten Jahren immer mehr zu Alleskönnern entwickelt und sind dadurch zum modischen Trend Nummer eins geworden. Natürlich wird Softshell auch in der kommenden Saison wieder eines der großen Themen sein. Deshalb ist es an der Zeit das Material „Softshell“ einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.

Ganz einfach erklärt, vereint Softshell die Funktionen einer Fleecejacke (wärmende Innenschicht) mit einer Funktionsjacke (schützende Außenschicht) und kann deshalb für nahezu alle Outdoor-Aktivitäten genutzt werden. Besonders angenehm zu tragen, sind Softshell-Jacken aufgrund ihrer Weichheit und Elastizität. Da Softshell-Jacken die Funktionen der äußeren und mittleren Bekleidungsschicht kombinieren, gehört das „Zwiebelschalenprinzip“ bereits der Vergangenheit an. Außerdem sind Softshell-Jacken meist kurz und körpernah geschnitten und unterscheiden sich durch dieses modische Aussehen von Funktionsjacken (vgl. www.test.de).

Softshelljacken können klarerweise über dieselben Details wie Funktionsjacken verfügen. Ärmelbündchen mit Gummizug, Klettverschluss oder Druckknopf, verlängertes Rückenteil, verstellbarer Schnürzug im unteren Saum, Achselreißverschlüsse uvm lassen mit Sicherheit keine Wünsche offen (vgl. www.test.de).

Aufbau einer Softshell-Jacke
1. Die robuste Außenschicht ist widerstandsfähig, strapazierfähig, winddicht und wasserabweisend. Sie isoliert das Innenfutter und transportiert Feuchtigkeit. Die Außenschicht wird bei der Herstellung hauchdünn beschichtet. Diese Beschichtungen bestehen meist aus Polyurethan (Fußbälle werden heute aus demselben Material gefertigt). Softshell-Jacken sind jedoch nicht 100 % wasserdicht.
2. Es gibt Modelle, die zwischen der äußeren und der inneren Schicht eine Membran oder Beschichtung haben. Der Vorteil der Membran ist ein besserer Windschutz.
3. Die Innenschicht ist wärmeisolierend und somit vergleichbar mit einer Fleecejacke.

Membranen
Da die Funktionsweise der Außen- und Innenschicht relativ klar ist, die der Membran jedoch nicht, möchten wir hier noch näher darauf eingehen.
Grundsätzlich unterscheidet man zwischen mikroporösen und hydrophilen Membranen.
Mikroporöse Membranen sind nur wenige Mikrometer dünn und bestehen aus demselben Stoff, aus dem auch die nichthaftenden Bratpfannenbeschichtungen sind (Polytetrafluorethylen). Die Poren sind so winzig, dass kein Regen eindringen kann, die Wasserdampfmoleküle des Schweißes aber von innen nach außen abgeleitet werden können.
Hydrophile Membranen besitzen hingegen gar keine Poren. Die Moelküle der Membran saugen den Wasserdampf auf und leiten ihn durch die Membran. Hier wieder dasselbe – Wassertropfen können aufgrund ihrer Größe nicht eindringen (vgl. www.test.de).

Darauf sollten Sie beim Kauf einer Softshell-Jacke achten
1. Schlüpfen Sie in die Jacke und heben Sie die Arme. Die Jacke darf nicht nach oben rutschen. Ideal wäre ein im Rückenteil verlängerter Schnitt.
2. Alle Reißverschlüsse sollten leichtgängig sein. Prüfen Sie alle Reißverschlüsse.
3. Unterarmreißverschlüsse, Netztaschen und weit zu öffnende Ärmelbündchen sorgen für besseres Jackenklima. Überprüfen Sie, ob die Jacke diese Details aufweist.
4. Kontrollieren Sie die Klettverschlüsse an den Ärmeln. Wenn sie zu steif sind, bleibt man leicht hängen damit.

Testen Sie auch unsere verschiedensten Softshell-Jacken. Unter http://www.harryson.com/produkte/casualwear/resultkollektion2010/index.html

Mittwoch, 9. Juni 2010
Stern & Hafferl

Gemäß dem Motto „Neue Uniformen für den perfekten Auftritt!“ hat das Verkehrsunternehmen „Stern & Hafferl“ Anfang 2010 erfolgreich Mitarbeiterbekleidung eingeführt.

Immer mehr Unternehmen setzen auf Firmenbekleidung, die mit der Corporate Identity konform ist. Ob im täglichen Einsatz, auf Messen oder bei Veranstaltungen: Corporate Wear zeigt ein klares Bild des Unternehmens.
Da Firmenauftritt von „Stern & Hafferl„ auch nach außen hin professionell gestaltet sein soll, hat sich die Geschäftsführung für die Einführung neuer Uniformen entschieden. Dem Unternehmen war es sehr wichtig Produkte mit langer Lebensdauer, hohem Tragekomfort und kurzen Lieferzeiten zu bekommen, die vor allem eine jahrelange Nachbestellungsgarantie bieten. Nachdem an den einzelnen Standorten die Anproben erfolgreich durchgeführt wurden, wurde die Ware produziert und ist nun seit Anfang 2010 im Einsatz.

Mittwoch, 9. Juni 2010
Fair Wear Foundation

Die Fair Wear Foundation (FWF) ist eine aus den Niederlanden stammende „Multistakeholder Initiative“ mit dem Ziel, die Arbeitsbedingungen in der Bekleidungsindustrie in den Produktionsländern zu verbessern.
Die FWF kooperiert in den Produktionsländern mit lokalen Akteuren (Arbeitgeberverbänden, Gewerkschaften, NGOs) und entwickelt ein Beschwerdesystem. Die Unternehmen müssen ihre Produktion selbst überprüfen und werden zusätzlich von der FWF, als unabhängige Stelle, kontrolliert. Im Gegensatz zu anderen Siegeln, die nur die Herstellung eines Produktes zertifizieren (zB Transfair), werden bei der FWF alle Produkte eines Unternehmens zertifiziert (vgl. www.fairticken-shop.de).

FWF hat zurzeit 45 Mitgliedsfirmen in den Niederlanden, Dänemark, Deutschland und der Schweiz. Es werden zurzeit Produktionsbetriebe in folgenden Ländern überprüft: Bangladesch, Bulgarien, China, Litauen, Mazedonien, Polen, Portugal, Rumänien, Thailand, Tunesien, Türkei, Ukraine und Vietnam (vgl. www.is-com.org).

Die Fair Wear Foundation hat sehr genaue Richtlinien ausgearbeitet, die bei den Arbeitsstandards beachtet werden müssen (vgl. fairwear.org):
1. Frei gewähltes Arbeitsverhältnis
Untersagt ist jegliche Form der Zwangsarbeit oder Sklavenarbeit – das Arbeitsverhältnis basiert auf Freiwilligkeit.
2. Diskriminierungsverbot
Neueinstellung, Lohnpolitik, Zulassung zu Trainingsprogrammen, Beförderungsregeln, Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses, Pensionierung und alle anderen Aspekte des Arbeitsverhältnisses basieren auf dem Prinzip der Chancengleichheit, unabhängig von Rasse, Geschlecht, Hautfarbe, Religion, politische Ausrichtung, Gewerkschaftszuge-hörigkeit, Nationalität oder Behinderung.
3. Keine Kinderarbeit
Das Mindestalter der ArbeiterInnen liegt bei 15 Jahren. Untersagt sind jegliche Form der Sklaverei oder menschenunwürdige Praktiken, wie Kinderhandel, Schuldknechtschaft und Leibeigenschaft. Kinder zwischen 15 und 18 Jahren dürfen nicht unter Bedingungen arbeiten, die ihre Gesundheit und Sicherheit gefährden.
4. Mitspracherecht im Unternehmen
Die FWF gewährt den Arbeitern Vereinigungsfreiheit und das Recht auf Kollektivverhandlungen. Sie sichert außerdem das Recht zu, Gewerkschaften zu gründen und ihnen beizutreten. Die Mitgliedschaft ist kein Grund zur Diskriminierung.
5. Gerechte Entlohnung
Es wird die Zahlung eines existenzsichernden Erwerbseinkommens garantiert. Dieses Einkommen für eine normale Arbeitswoche muss zumindest dem gesetzlichen oder branchenüblichen Minimum entsprechen. Darüber hinaus muss es ausreichen, um die Grundbedürfnisse der ArbeiterInnen und ihrer Familien abzudecken. ArbeiterInnen müssen klar darüber informiert sein, wie sich ihr Lohn zusammensetzt, wie hoch er ist und wann er ausbezahlt wird. Die Diskriminierung jeglicher Art bezüglich der Höhe des Lohnes ist untersagt.
6. Angemessene Arbeitszeiten
Die Arbeitszeiten müssen den gesetzlichen Bestimmungen und den branchenüblichen Standards entsprechen. Es darf nicht als reguläre Basis angesehen werden, dass die Arbeitszeit 48 Stunden pro Woche überschreitet. Innerhalb einer Woche besteht Anspruch auf einen arbeitsfreien Tag. Überstunden müssen freiwillig sein, dürfen 12 Stunden pro Woche nicht überschreiten und dürfen nicht regelmäßig abverlangt werden. Die Überstunden müssen mit einer Mehrarbeitszulage kompensiert werden.
7. Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz
Eine sichere und hygienische Arbeitsumwelt mit Arbeits- und Gesundheitsschutz ist Voraussetzung. Regeln zur größtmöglichen Unfallverhütung und Minimierung von Gesund-heitsrisiken sollen umgesetzt werden. Körperliche Misshandlung, unübliche Strafen, sexuelle und andere Belästigungen sowie Einschüchterungen durch den Arbeitgeber sind streng verboten.
8. Soziale Absicherung
Arbeits- und sozialrechtliche Verpflichtungen dürfen nicht umgangen werden. Leiharbeit darf nicht als Ersatz für reguläre Beschäftigungsverhältnisse angesehen werden. Junge ArbeiterInnen müssen die Möglichkeit haben in Ausbildungs- und Trainingsprogrammen teilzunehmen.

Harryson Businesswear ist stolz darauf Produkte anbieten zu können, die mit dem Fair Wear Zertifikat ausgezeichnet sind. Die Firma Switcher mit ihren Marken „Switcher“ und „Whale“ sind mit „Respect Inside“ ein Unikum unter den Bekleidungsunternehmen. Die Firmenstrategie mit einer Fokussierung auf Corporate Responsibility ermöglicht es ökologisch und fair zu produzieren.
Informieren Sie sich gleich über die Produkte der „Switcher“ und „Whale“ Linie unter
http://www.harryson.com/produkte/casualwear/harryoncasualwearwhale2010/index.html
http://www.harryson.com/produkte/casualwear/harrysoncasualwearswitcher2010/index.html

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